Hilfen für Trauernde

Wer einen geliebten Menschen verliert, verliert auch oft einen Teil von sich selbst. Bisweilen ist der Schmerz so überwältigend, dass Menschen im Gefühl des Verlustes verzweifeln. Es gibt verschiedene Phasen der Trauerverarbeitung, deren zeitliches Ende man nicht mit Sicherheit bestimmen kann.

Oft will man einfach nicht wahrhaben, was passiert ist und reagiert mit Erstarrung, Unglauben, Abwehr bis hin zum Leugnen des Todes.

In der Schmerzphase brechen dann die Gefühle durch. Dann beginnt für viele Menschen eine Zeit intensiver Emotionen. Verzweiflung, Ruhelosigkeit, Sehnsucht, aber auch Ängste können sich ausbreiten. Man zieht sich in seine eigene Welt zurück, in der nicht selten ein Gefühl der völligen Leere herrscht.

Irgendwann folgt dann die Heilungsphase, in der die Trauernden langsam mit dem erlittenen Verlust zurechtkommen. Sie beginnen ihn zu akzeptieren und ihr Leben neu zu ordnen bis sie ihr inneres Gleichgewicht wieder gefunden haben.

Wenn Menschen in einer dieser Phasen stecken bleiben und auch Freunde und Verwandte nicht mehr helfen können, ist es an der Zeit, sich professionelle Hilfe zu holen. Denn für die Trauerbewältigung ist es sehr wichtig, die Trauer zuzulassen, sich anderen Menschen anzuvertrauen und sich nicht zu sehr abzuschotten.

Die Mitarbeiter des Städtischen Bestattungsdienses haben ein offenes Ohr und auch Zeit für ein Gespräch, bei dem Sie Ihre Trauer zum Ausdruck bringen können.

Manchmal reicht das nicht. Wir vermitteln Ihnen dann kompetente und einfühlsame Beratungsstellen. Hierfür empfehlen wir Ihnen eine Broschüre des Nürnberger Hospizvereins über Angebote für Trauernde.

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Frau mit Bild von einem Verstorbenen
Trauer um einen geliebten Menschen
Löwenzahsamen fliegen
Aus Trauer wird Hoffnung

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